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Tipps für Schüler - Das Lernwerk hilft auch zu Hause

Klausuren, Prüfungen oder wichtige Referate stehen an? Hier bekommst du einige wertvolle Tipps, damit auch nichts schiefgehen kann:

 

Vorbereitung – schieb’s nicht auf die lange Bank

Vermeide „Aufschieberei“! Je eher du mit dem Lernen und dem Beschaffen von Informationen beginnst, desto besser – es mag anstrengend sein, den inneren Schweinehund zu überwinden, aber du wirst schnell merken, wie entspannt du ohne Zeitdruck arbeitest. Ein weiterer Vorteil ist, dass du dich in aller Ruhe von Thema zu Thema arbeiten kannst, anstatt kurz vor der Prüfung den ganzen Berg an Lernstoff auf einmal bewältigen zu müssen. Dies führt nicht nur zu Frust und Panik; du gibst darüber hinaus deinem Gehirn nicht die Chance, das Gelernte sorgfältig zu speichern.

Setze dich kurz vor Prüfungen auf keinen Fall unter Stress: Das, was du nicht mehr gelernt hast, wirst du dir nicht aneignen können, wenn du zehn Minuten vor Klausurbeginn noch die Nase in dein Buch steckst. Dies führt zu Chaos und du läufst Gefahr, das, was du bereits gelernt hast, nicht mehr abrufen zu können oder mit den neuen Informationen durcheinander zu bringen.

Du hast dich gut vorbereitet? Prima, dann belohne dich, zum Beispiel mit einem Bummel durch die Stadt. Schau jedoch kurz nach dem Lernen weder TV, noch surfe im Internet oder spiele mit der Playstation – dadurch kannst du allen Schulstoff, den du dir gerade mühsam erarbeitet hast, wieder löschen und müsstest von vorn beginnen.

Am Abend vor Prüfungen solltest du genau checken, ob du alle Materialien dabei hast: Ist der Taschenrechner mit neuer Batterie genauso im Rucksack wie das Geodreieck und der Zirkel? Hast du Bleistift, Füller und Patronen dabei? Auch sonst nichts vergessen? Wunderbar! Jetzt kannst du es dir gemütlich machen. Versuche, die Nervosität zu beherrschen, z.B. indem du ein heißes Bad nimmst oder mit deinen Eltern ein Gesellschaftsspiel spielst. Bemühe dich darum, rechtzeitig im Bett zu sein. Stell dir zur Sicherheit einen zweiten Wecker und gehe am nächsten Morgen früher als sonst zur Schule: Eine ausgefallene U-Bahn oder ein verspäteter Bus bringen dich dadurch nicht ins Schwitzen.

 

Klausur – arbeite sorgfältig, konzentriert und strukturiert

Lies die Prüfungstexte und die dazu gestellten Aufgaben sorgfältig durch. Stelle die klassischen „W-Fragen“: Wer? Wo? Was? Wann? Wie? Warum? Beispiele hierfür: Wer tritt in dieser Szene auf? Wo befinden sich die Protagonisten? Warum handeln die Personen so? Was veranlasst sie dazu?

Schau dir beispielsweise bei einer Statistikanalyse intensiv alle Angaben an und folge diesen ganz genau. Beantworte auch wirklich nur die gestellten Fragen und achte darauf, dass du nicht daran vorbei arbeitest. Denke immer daran: Alle Informationen sind im Text zu finden, das heißt, alle Fragen sind auch zu lösen – und beim Beantworten ist es besonders wichtig, die Fragen auch exakt zu beantworten. Ein Beispiel: Bei einer Mietanzeige steht die Angabe „3 MMK“. In der Anlage ist „MMK“ erklärt mit „Monatsmiete Kaution“. Wenn in der Prüfung danach gefragt wird, was diese Abkürzung bedeutet, dann schreibe nicht nur als Antwort „drei Monatsmieten“, sondern „drei Monatsmieten Kaution“. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Schüler hier unnötige Fehler machen, die zum Punkteabzug führen.

Schreib in Matheklausuren immer den Rechenweg genau auf. Wenn dieser nachvollziehbar ist,  kannst du auch durch Folgefehler noch Punkte erzielen. Und wenn eine Frage gestellt ist - etwa bei einer Textaufgabe - dann vergiss nicht, immer einen vollständigen Antwortsatz zu schreiben.

 

Mündliche Präsentation – zeig, was du kannst

In einer Präsentation geht es darum, deinen Prüfern zu zeigen, dass du dich eigenständig in ein bestimmtes Thema einarbeiten kannst und dann in der Lage bist, dies angemessen vorzustellen. Beachte dabei besonders folgende Punkte: Gestalte deine Präsentation abwechslungsreich! Nutze Hilfsmittel wie Plakate oder Anschauungsobjekte. Setze diese jedoch auch sinnvoll ein. Ein Beispiel: Anstatt Daten wichtiger geschichtlicher Ereignisse lediglich aufzusagen, kannst du diese auf eine Tapetenrolle schreiben und mit einem passenden Foto oder Bild versehen. Verzettele dich hierbei jedoch nicht in Details, um keine wertvolle Zeit zu verlieren!

Achte auf deine Körpersprache! Auch wenn du noch so nervös bist, solltest du dich bemühen, dies nicht zu zeigen. Hierfür gibt es kleine, feine Tricks: Stehe gerade, schau deine Prüfer öfter an (ohne zu starren), halte deine Hände im sogenannten „positiven Bereich“ oberhalb der Hüfte (lasse sie also nicht „schlackern“). Dies gelingt ganz einfach, wenn du mit beiden Händen einen Stift festhältst, ohne jedoch damit herumzuspielen.

Denke immer daran: Weniger ist mehr! Die Präsentation ist zeitlich begrenzt. Achte deshalb darauf, keine „Informationsdusche“ zu verabreichen, sondern zielgerichtet die für die Aufgabe relevanten Aspekte zu nennen und zu begründen. Vereinbare mit dem Prüfer Schwerpunkte und kläre mit ihm, ob ein Handout gewünscht ist.

Solltest du hierfür noch Hilfe benötigen, melde dich bei uns! In ein bis zwei Extrastunden können wir mit dir an deiner Präsentationstechnik arbeiten. Auch für weitere Fragen rund um Prüfungen und das Lernen allgemein stehen wir dir immer zur Verfügung!  Wir wünschen dir viel Erfolg.


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    Jedes Kind erhält im Fachkurs Einzelunterricht – und damit unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

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