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Tipps zum Thema "Medien und Lernen"

Was Eltern tun können

Kein Fernsehen/Computer vor und direkt nach dem Lernen:

Wenn über den ganzen Tag konstant Informationen angeboten werden, weiß das Gehirn nicht mehr, welche Information relevant ist und ins Langzeitgedächtnis gelangen soll. Die starken Bilder der elektronischen Medien können den Lernstoff aus der Schule im Hirn überlagern.

Vor den Hausaufgaben und in den Lernpausen sollten Computer und Fernsehen, aber auch Bücher und Zeitschriften deshalb absolut tabu sein! Nach dem Lernen mindestens anderthalb Stunden medienfreie Zeit einhalten!

Computer und Fernseher nicht ins Kinderzimmer:

Der Rückzug von Kindern aus der Familie in ihre eigene Medienwelt wird auch dadurch begünstigt, dass sie Fernseher und Computer in ihren Zimmern haben. Eine ruhige Ecke oder ein abgelegenes Zimmer, also auch nicht der Mittelpunkt des Wohnzimmers, sind bessere Standorte. Das signalisiert, dass Fernsehen eine Nebensache ist und ermöglicht ungestörtes und bewusstes Schauen.
Der Computer ist vor allem ein Arbeitswerkzeug und sollte in der Wohnung auch so präsentiert werden. Vielleicht lässt sich ein gemeinsames Arbeitszimmer finden, wo alle ihre Aufgaben und Recherchen erledigen und sich einen Rechner teilen. Eine solche Arbeitsatmosphäre steckt an und kann die Konzentration steigern.

Wenn Sie ein Smartphone angeschafft haben, bedeutet dies, dass Ihr Kind einen Computer und Fernseher im Kinderzimmer hat. In diesem Fall lesen Sie bitte das Kapitel über Smartphones und helfen Sie Ihrem Kind, dass es sich einmal Ruhe gönnt.

Keine Hörspiele zum Einschlafen:

Viele Kinder haben sich angewöhnt, zu Hörspielen einzuschlafen. Das kann fatale Auswirkungen auf die Schulleistungen haben. Im Gehirn verankert sich nämlich die Erfahrung, dass es immer dann abschalten kann, wenn jemand spricht. Das passiert dann auch im Unterricht, wenn der Lehrer etwas erklärt.

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