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Elternratgeber Schule -

Das Lernwerk hilft auch zu Hause

Sie möchten wissen, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen können? Hier erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise von Swantje Goldbach, unserer pädagogischen Leiterin.

 

Motivation in der Schule

Motivation in der Schule

Kinder sehen ihrer Einschulung oft sehr begeistert entgegen. Sie freuen sich aufs Lesenlernen und viel Neues. Wenn ich mit Kindern spreche, die das erste Schuljahr hinter sich haben, fällt z. B. folgender Frage: „Kannst du mich von diesem Verein wieder abmelden?“ Vor allem die Hausaufgaben tragen dazu bei, dass viele Kinder schnell die Lust am Lernen verlieren. Nun werden Sie als Eltern vielleicht versuchen, Ihr Kind zu motivieren und zu unterstützen. Wie ist das möglich? Lesen Sie dazu den Artikel Motivation in der Schule

 
Medienkonsum bei Schülern

Medienkonsum bei Schülern

Bei uns im Lernwerk steht eine besondere Frage im Mittelpunkt: Welche Auswirkungen hat intensives Fernsehen und Computerspielen eigentlich auf den (Schul-)Alltag unserer Kinder? In unserer täglichen Arbeit erlebe ich, wie die elektronischen Medien einen immer größeren Teil der Freizeit unserer Schüler in Beschlag nehmen, wie dadurch die Schulleistungen schlechter werden und so eine Spirale aus Schulversagen und weiterem Rückzug vor den Bildschirm ihren Lauf nimmt. Es ist ein schleichender Prozess, der aber, gerade weil er langsam verläuft, nur schwer rückgängig zu machen scheint. Lesen Sie weiter in unserem Artikel zum Medienkonsum bei Schülern.

 
Tipp: Interesse zeigen!

Interesse zeigen!

Zeigen Sie ehrliches Interesse an den schulischen Arbeiten Ihres Kindes. Unterhalten Sie sich z. B. mit ihm über die Hintergründe des gerade behandelten Themas, das motiviert ein Kind. Ganz anders verhält es sich, wenn man versucht, sich um die  Formalien der Schule zu kümmern und dadurch das Kind zum Lernen motivieren möchte, z. B. „Hast du nicht übermorgen…“, „…müsstest du nicht…“. Leider kann man ein Kind nicht durch Anschieben motivieren. Lesen Sie dazu weiter im Artikel Motivation in der Schule.

 
Tipp: Pausen beim Lernen berücksichtigen!

Pausen beim Lernen berücksichtigen!

Man kennt es ja selbst, erst beginnt man nicht mit dem Erledigen einer Sache und dann muss es auf einmal ganz schnell gehen. Besonders bei älteren Schülern kann es leicht zu „Aufschieberitis“ kommen. Folgt darauf eine intensive Lernphase, sollte man nach eher anderthalb Stunden eine Pause machen, damit das Gehirn das Gelernte richtig ablegt. Dadurch vermeidet man in Arbeiten und Klausuren einen Blackout! Die Pausen verbringt man am besten in Bewegung, weil so das Gehirn optimal abspeichert. Bitte keinen anderen Input in dieser Zeit (Fernsehen, lesen etc.), vgl. nächster Punkt.

 
Tipp: Fernseher und Co. ausschalten!

Fernseher und Co. ausschalten!

Wenn Ihr Kind nach dem Lernen fernsieht oder Computer spielt, kann das Gelernte gelöscht werden. Daher sollte nach dem Lernen eine medienfreie Zeit von mindestens anderthalb Stunden eingehalten werden. Dies ist immer dann besonders wichtig, wenn für eine Arbeit oder Klausur geübt wurde. Gerade, wenn ein Schüler berichtet, dass er zwar gelernt habe, dies in der Arbeit nicht mehr wusste oder anwenden konnte, ist häufig Medienkonsum zur falschen Zeit die Ursache.

 
Tipp: Computer und Fernseher raus aus dem Kinderzimmer!

Computer und Fernseher raus aus dem Kinderzimmer!

Fernsehen vom Bett aus, Computerspiele am Schreibtisch wünschen sich viele Kinder. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass Ihr Kind zugegebenermaßen langweilige Hausaufgaben macht, wo gerade ein spannendes Spiel am Computer im Gange ist. Gar nicht, ist die Antwort. Am besten hat man einen Familienfernseher und einen gemeinschaftlichen Computer in einem anderen Zimmer. Lesen Sie dazu weiter im Artikel zum Medienkonsum bei Schülern.

 
Tipp: Keine Hörspiele zum Einschlafen!

Keine Hörspiele zum Einschlafen!

Lassen Sie Ihr Kind beim Einschlafen keine Hörspiele/Hörbücher hören. Gerade Kinder, die nicht so gut übers Ohr aufnehmen können, neigen dazu, häufig die gleichen CDs zum Einschlafen zu hören. Dies kann zur Folge haben, dass es immer dann abschaltet, wenn jemand spricht – fatal für den Schulunterricht. Dass Sie gemütlich abends etwas vorlesen, ist natürlich erlaubt, denn Sie stoppen ja Ihre Geschichte, bevor das Kind einschläft.

 
Tipp: Motivation – Vorbild sein!

Motivation – Vorbild sein!

Gerade jüngere Kinder lernen durch Vorbild. Wie oft hören sie jedoch von uns „Jetzt muss ich die Spülmaschine noch ausräumen!“. Helfen Sie Ihrem Kind sich selbst zu motivieren, indem Sie sich motiviert zeigen. Sagen Sie statt „Ich muss“ „Ich will das tun“. Diese Vorgehensweise hilft auch, wenn man die Hausaufgaben von jüngeren Kindern begleitet. Dabei ist es nicht gut, darauf zu schauen, was das Kind macht, sondern vielmehr selbst engagiert etwas zu erledigen, z. B. eigene Korrespondenz etc. So sieht das Kind, dass auch Sie an etwas konzentriert arbeiten und es entsteht eine gemeinsame Arbeitsatmosphäre.

 
Tipp: Sport ist wichtig!

Sport ist wichtig!

Seit der ersten Pisa-Studie ist der Schuldruck größer geworden. In Berlin haben wir sowohl die Kinder früher eingeschult als auch die verkürzte Gymnasiumszeit eingeführt. Dadurch kommt auf jüngere Schüler eine höhere Arbeitsbelastung zu und mehr Unterrichtsstunden pro Woche. Gleichzeitig haben die Hausaufgaben nicht abgenommen und für die Klassenarbeiten muss noch gelernt werden. Da liegt es nahe, den Nachmittagssport einzuschränken, um  mehr Lernzeit zur Verfügung zu haben. Dies passiert besonders dann leicht, wenn ein Kind schlechte Noten mit nach Hause bringt. Sport ist jedoch ein wichtiger Ausgleich zum Lernen und gerade ein überanstrengtes Gehirn benötigt unbedingt Bewegung, um besser abspeichern zu können. Deshalb gilt grundsätzlich: Gerade wenn ein Kind starken schulischen Stress hat und viel lernen muss, braucht es unbedingt Sport und Bewegung!

 
Tipp: Im Gespräch bleiben!

Im Gespräch bleiben!

Gerade wenn die Nachrichten aus der Schule nicht die besten sind, ist es wichtig, dass Ihr Kind mit seinen Schulsorgen zu Hause an der richtigen Adresse ist. Bitte bleiben Sie immer im Gespräch. Auch wenn Sie die so genannte Faulheit Ihres Kindes für die schlechten Noten verantwortlich machen (Lesen Sie weiter „Hilfe, mein Kind ist faul!“). Denn es gilt: Jedes Kind, auch wenn es jugendlich ist, möchte ein erfolgreicher Schüler sein und seinen Eltern Freude bereiten. Deshalb zeigen Sie sich nie persönlich enttäuscht, sondern forschen Sie gemeinsam mit dem Kind nach den Ursachen der Schulprobleme und finden Sie gemeinsam Lösungswege.

 
Tipp: Schule nicht in den Mittelpunkt rücken!

Schule nicht in den Mittelpunkt rücken!

Die Schule nimmt in Familien einen großen Raum ein. Dies ist auch verständlich, denn schließlich verbinden wir mit einer guten Schulausbildung die Zukunftschancen unserer Kinder. Unsere Schüler beklagen sich jedoch oft: „Meine Eltern kennen kein anderes Thema als die Schule.“ Die Erfahrung in all den Jahren hat jedoch gezeigt, spielt die Schule eine zu große Rolle im Leben einer Familie, steigert es nicht die Leistung der Kinder. Im Gegenteil. Oft schrumpft ihr Selbstbewusstsein oder sie reagieren mit Kopf- und Bauchweh. Kommunikation ist wichtig, die Gesprächsthemen sollten vielfältig sein: Was sind die Interessen und Stärken meines Kindes? Wie sieht es die Welt? Welche Ziele verfolgt es? All dies sind Themen, deren Erörterung allen Freude bereiten.