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Zeit für mehr Vertiefung und weniger Geschwindigkeit

03.12.2013

Swantje Goldbach zur PISA-Studie

Berlin, 03. Dezember 2013. “Endlich mal eine gute Nachricht – Deutschland ist besser geworden in der PISA-Studie. Das sollte unseren Schülern Mut geben“, so Swantje Goldbach, pädagogische Leiterin vom Lernwerk über die heute veröffent-lichte PISA-Studie 2012.

Mithalten in der Leistungsgesellschaft

„Die Bildungspolitiker des Landes werden sich sicher heute beglückwünschen und als große Reformer feiern. Doch die besseren Ergebnisse haben unsere Schüler geschrieben, die von fleißigen Lehrern unterrichtet wurden. PISA hat uns alle verändert. Täglich spüren wir bei unserer Arbeit im Lernwerk, dass sich Eltern und Schüler der Tatsache bewusst geworden sind, ihren Teil zur Schulverbesserung beitragen zu müssen, um in unserer Leistungsgesellschaft mithalten zu können.

Wie wurde das erreicht?

In den Schulen haben die Pädagogen und Schulleiter gelernt, sich zu fokussieren und auf standardisierte Tests und Vergleichsarbeiten einzustellen. Zusätzlich wurden die Vorschulen abgeschafft, die Schulzeit um ein Jahr reduziert und die Bildungsausgaben in unserem Land sind im internationalen Vergleich immer noch gering. Folglich arbeiten wir jetzt Pisa-optimiert. Wir sollten uns alle fragen, ob wir das wirklich wollen?

Mehr Vertiefung, weniger Geschwindigkeit

Wegen PISA mussten besonders die Schüler/innen viele Federn lassen. Der Druck ist enorm geworden. Wir unterrichten, was PISA misst. Schön, dass wir besser abgeschnitten haben, so können wir uns nun anderen Schulinhalten zuwenden. „Mehr Vertiefung denn Geschwindigkeit – vielleicht haben wir dafür nun Zeit!“

Für Interviews mit Swantje Goldbach wenden Sie sich bitte an Pressesprecherin Andrea Heiliger:

heiliger@lernwerk.de, Tel. 0171/ 92 37 862