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Studie: Bildung ist wieder angesagt!

27.01.2016

Bildungsexpertin sieht starken Verbesserungswillen von Schülerinnen und Schülern.

Berlin, 27. Januar 2016. Die von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebene Studie „Nachhilfeunterricht in Deutschland“ vermittelt einen Überblick über das Verhalten von Eltern und Kindern im Zusammenhang mit dem Thema Nachhilfe. Swantje Goldbach, Pädagogische Leiterin der Berliner Reformnachhilfeschule Lernwerk nimmt die Erkenntnisse weitgehend positiv auf.

„Es ist schön, dass Nachhilfe längst nicht mehr ausschließlich aus Not oder Angst vor einer Arbeit bzw. aktuellen Schulproblemen genommen wird“, erklärt Goldbach. Laut der Studie möchten sich Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Schichten mittel- oder langfristig in der Schule verbessern, um die eigene berufliche Zukunft positiv zu beeinflussen.

Auch aus der Praxis weiß sie: „Schüler kommen gern in die Nachhilfe, interessieren sich für grundlegende Lerntechniken, die ihnen ein ganzes Leben lang etwas bringen und wollen am Stoff bleiben. Es geht nicht allein um das Abwehren des schulischen Scheiterns.“

Schade findet Goldbach, dass wieder um die Bildungsausgaben getrauert wird. Ist es nicht schön, dass Eltern aller Einkommensgruppen sich für die Bildung ihrer Kinder interessieren? Um die Bildungsausgaben in Relation zu setzen, sollte man in der nächsten Studie einmal im Vergleich dazu die Summe betrachten, die Eltern für Games, Spielekonsolen, etc. ausgeben – sie dürfte um ein Vielfaches höher sein.

Für Interviews zu diesem Thema oder zu allgemeinen Bildungsfragen stehen die Pädagogische Leiterin des Lernwerks Swantje Goldbach und der Geschäftsführer Jan Horn (stellv. Vorsitzender des VNN) gern für Sie bereit.