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Schulreform-Beschluss: Lernwerk registriert starke Verunsicherung bei den Eltern

14.01.2010

Experten fordern nach Entscheidung bessere Planung und Aufklärung

Heute will das Berliner Abgeordnetenhaus die Einführung der Sekundarschule  beschließen. Für die Eltern bleibt die anvisierte neue Schullandschaft ein Buch mit sieben Siegeln. Berlins erste Reformnachhilfeschule Lernwerk wird in diesen Tagen überrannt von Anfragen verunsicherter Mütter und Väter und fordert von der Schulsenatsverwaltung eine bessere Aufklärung. 

“Familien mit Schulkindern in der 6. Grundschulklasse, die keine Gymnasialempfehlung erwarten, sind extrem beunruhigt”, stellt Swantje Goldbach, Gründerin und pädagogische Leiterin des Lernwerks, fest. Die Kennerin der Berliner Schullandschaft kann Wünsche nach Beratungsterminen kaum noch erfüllen.

Eltern können sich nicht entscheiden

“Bisher haben wir nach der passenden Schule innerhalb einer Schulform gesucht, also Realschule A mit Realschule B verglichen. Heute wissen die Eltern nicht mehr, ob sie ihren Sechstklässler ohne Gymnasialempfehlung an einer neuen Sekundarschule, einer noch existierenden Realschule oder doch an einem Gymnasium zum Probehalbjahr anmelden sollen”, berichtet Swantje Goldbach.

Detailfragen im Fokus

Sie fordert von der Senatsverwaltung nach der politischen Entscheidung jetzt breite Aufklärung über Ausstattung, Unterrichtsstruktur, Lehrinhalte sowie Organisation der Sekundarschulen. “Der Teufel steckt wie immer im Detail. Nach den bisherigen Reformen zu urteilen, bleibt zu befürchten, dass auch jetzt manches zu hurtig und ohne das nötige Geld angegangen wird”, sorgt sich Swantje Goldbach. So seien zum Beispiel an vielen Schulen weder die Nachmittagbetreuung noch die Schulkantinen gesichert.

Das Lernwerk, Berlins erste Reformnachhilfeschule, betreut in sechs Filialen in Berlin und Potsdam rund 1.300 Schüler.

Über eine redaktionelle Verwendung würden wir uns freuen. Gerne steht Swantje Goldbach für ein Gespräch bereit.