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Schulleistungsstudie der Kultusministerkonferenz

23.06.2010

Bessere Lesekompetenz durch bessere Lehrerausbildung

Nach wie vor zeigen Berliner Schüler im Vergleich zu anderen Bundesländer Schwächen beim Lesen, in der Rechtschreibung sowie in der Kategorie Textverständnis. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Kultusministerkonferenz initiierter Test, der die Leistungen von 41.000 Schülern der 9. Klasse untersucht hat. Für Swantje Goldbach, Gründerin und Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk, liegt der Schlüssel zu besseren Schulleistungen in der Aus- und Weiterbildung der Lehrer.

In Berlin werde zu wenig Augenmerk auf die diagnostische wie didaktische Komponente des Lehrerberufs gelegt. Die werde aber immer wichtiger. „Gerade in Schulen mit schwierigen Klassen wäre es für die Lehrer hilfreich, wenn sie in der Lage sind, frühzeitig Fehlentwicklungen der Schüler zu entdecken und durch gezielte pädagogische Methoden zu bekämpfen“, wünscht sich Swantje Goldbach, die selbst als Lehrerin in Berlin gearbeitet hat. Zur individuellen, frühzeitigen Betreuung der Schüler mit Lernschwierigkeiten müssten die Lehrer allerdings Verstärkung von weiteren Pädagogen erhalten.

In einer Vorreiterrolle sieht die Expertin Berlin dagegen, wenn es um die soziale Durchmischung in den weiterführenden Schulen geht. Laut der aktuellen Studie ist die Chance aufs Gymnasium zu kommen, bei gleichen Leistungen und gleicher Intelligenz für ein Arbeiterkind im Vergleich zu einem Akademikerkind nirgendwo so groß wie in Berlin. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind des Bildungsbürgertums auch in der Hauptstadt immer noch 1,7 mal höher, bundesweit liegt das Gefälle jedoch bei dem 4,5 fachen. „Es ist schade, dass diese positive Entwicklung unter den schlechten Nachrichten begraben wird“, bedauert die Lernwerk-Gründerin.

Für ein Gespräch steht Swantje Goldbach auf Anfrage gerne bereit.