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Schulbewerbung: Wenn der Traum vom Gymnasium zum Albtraum wird

09.02.2012

Bis zum 22. Februar läuft in Berlin die Bewerbungsfrist für die weiterführenden Schulen. Eltern und Schüler hoffen auf die besten Plätze. Doch die Zusage für ein Gymnasium ist nicht für jedes Kind eine gute Nachricht. "Auch wenn das Losverfahren Glauben machen will, dass jeder Schüler und jede Schülerin unabhängig von Noten und Fähigkeiten an einem Gymnasium gut aufgehoben ist - dem ist nicht so", sagt die Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk, Swantje Goldbach. Sie rät Eltern von leistungsschwächeren Kindern, realistisch abzuschätzen, ob der Sohn oder die Tochter dem Druck gewachsen sein wird.

"Das Ziel vom schnellen Abitur und der Eliteruf sollten nicht den Blick verstellen. Auch für die Schule gilt: Der Weg ist das Ziel", so Swantje Goldbach. Den rund eintausend Schülern, die nach "Tagesspiegel" -Recherchen das Probejahr am Gymnasium nicht bestehen werden, hätte sie diese niederschmetternde Erfahrung gerne erspart. Zumal auch die Sekundarschulen das Abitur als Abschluss anbieten.

Wer sich fragt, ob sein Kind auf einen Platz am Gymnasium ohne Gymnasialempfehlung spekulieren sollte, kann auf einen kleinen Einschätzungstest vom Lernwerk zurückgreifen.

Waagschale Gymnasium: ja oder nein?

√ Kann mein Kind aus eigenem Antrieb allein fleißig lernen?

√ Wird mein Kind dem Druck im Probejahr standhalten?

√ Hatten schlechte Noten einen guten Grund, wie Krankheit oder Mobbing?

Wer alle Kriterien gelassen mit ja beantwortet, kann es wagen, sein Kind um einen Platz am Gymnasium kämpfen zu lassen. Bei bereits einem Nein sind Zweifel angebracht.