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gefährliche Botschaften durch OECD-Studie

10.05.2012

OECD-Studie über Elternengagement in der Bildung vermittelt gefährliche Botschaften

Eine neue Studie über den Faktor „Eltern“ in der Bildung, die am Freitag in Potsdam von der PISA-Expertin der OECD vorgestellt wird, formuliert ihre Botschaft schon in der Einladung mit dem Fazit: „Ohne den Einsatz der Eltern können Schulen ihren Bildungsauftrag nur schwer erfüllen.“ Für Swantje Goldbach, Pädagogische Leiterin der Berliner Reformnachhilfeschule Lernwerk, die weiß, dass bei Eltern ohnehin in puncto Nachwuchsförderung die Nerven blank liegen, ist dieser Satz das Postulat einer völlig falschen Entwicklung.

„Lernen gehört in die Schule. Der Trend, dass Schulen immer stärker die Eltern in den Lehrplan einbinden, ist ungesund und mit Blick auf die unterschiedlichsten Familienverhältnisse  zutiefst ungerecht“, sagt die Expertin, die natürlich das Vorlesen an der Bettkante hochhält, aber fürchtet: „Wenn das Zuhause zum verlängerten Klassenzimmer wird, verabschiedet sich erst der Hausfrieden, dann der Lerneifer und am Ende das Selbstbewusstsein. Vom Feierabend der Eltern ganz abgesehen.“

Falls Sie an einer breiter gefassten Berichterstattung über die aktuelle OECD-Studie „Let´s read them a story - The parent factor in education“ Interesse haben, steht Ihnen Swantje Goldbach für ein Gespräch gerne zur Verfügung.