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Lernwerk-Wunschzettel: Schulfrieden ja - Früheinschulung nein

28.11.2011

An die designierte Schulsenatorin Sandra Scheeres:

Eine Erbe von vielen, das der scheidende Bildungssenator Jürgen Zöllner den Berliner Familie hinterlässt, ist die Früheinschulung. Diese Regelung aufzuheben, wäre für die Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk Swantje Goldbach die sinnvollste Tat, die die designierte Nachfolgerin Sandra Scheeres dem Bildungssystem erweisen könnte. Landesvorstand und Fraktion der SPD nominierten die 41-Jährige heute.  

„Tausende von fünfeinhalbjährigen Erstklässler haben in den vergangenen  Jahren darunter gelitten, dass sie ohne die nötige Schulreife eingeschult wurden. Eine Rücknahme der Regelung würde keinem Kind schaden, aber sehr vielen auf lange Sicht die Schule sehr erleichtern“, sagt Swantje Goldbach. Das Lernwerk hatte mit Einführung der Früheinschulung Spezialkurse für Erst-und Zweitklässler entwickeln müssen, die Schülern beim Schreiben- und Lesenlernen unterstützten.

Verknüpft mit der Früheinschulung ist das ebenfalls umstrittene Jahrgangsübergreifende Lernen (JüL), das Schülern ein Verbleiben in der Schulanfangsphase ermöglicht. Aus Sicht der Pädagogin sollten die Schulen aber selbst bei einer Rücknahme der Früheinschulung selbst entscheiden können, ob sie JüL beibehalten oder nicht. Während einige Grundschulen überfordert sind mit dem Zusammenschlüssen von Klasse eins bis drei hätten andere Schulen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich das Konzept der Schülermischung umgesetzt.