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Halbjahreszeugnisse – Wie lassen sich schlechte Noten aufpolieren?

15.01.2014

Berlin, 15. Januar 2014. Ende Januar erhalten Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Und so manchen Eltern droht das böse Erwachen. „Bei schlechten  Noten sollten Eltern nicht schimpfen. Das frustriert die Kinder nur noch mehr“, betont Swantje Goldbach, pädagogische Leiterin vom Lernwerk. „Besser ist es kühlen Kopf zu bewahren, gemeinsam eine gute Lernstrategie zu finden und für Glücksmomente in der Freizeit zu sorgen.“

Wie Kinder ihre schlechten Noten aufpolieren können, dazu gibt die Bildungsexpertin wertvolle Tipps für Eltern:

1. Vorbild statt Kontrolleur

Gutgemeintes gemeinsames Üben mit dem Kind, Hausaufgabenkontrolle und Vokabeln abfragen, bringt nichts. Im Gegenteil. Dadurch verschlechtert sich das Klima in der Familie und die Noten rutschen weiter in den Keller. Besser ist es bei kleineren Kindern, wenn Sie ein gutes Vorbild abgeben. Ihre Tochter übt Mathe und Sie machen die Steuererklärung!

2. Mit allen Sinnen lernen

Nicht nur die Augen beim Lernen benutzen. Selbst bei Grammatikregeln und Matheformeln ist es hilfreich, das Gelesene laut auszusprechen, damit so viele Sinne wie möglich den Lernstoff aufnehmen können. Beim Üben von Vokabeln in der Gruppe kann ein Pantominenspiel Spaß machen.

3. Bildschirm weg!

Sofort Fernseher und Computer aus dem Kinderzimmer räumen! Nach einem Film oder einem Computerspiel ist das Gehirn für Hausaufgaben zu erschöpft. Und wer direkt nach dem Lernen den Bildschirm einschaltet, läuft Gefahr, das eben Gelernte wieder zu löschen.

4. Bewegung macht den Meister

Sport und Bewegung sind unerlässlich für die Speicherarbeit des Gehirns. Deshalb ist es nicht sinnvoll, seinen Sport aufzugeben, wenn es in der Schule nicht läuft. Auch zwischen intensiven Lernphasen sollen sich die Schüler bewegen.

5. Die Glückmethode

Damit es mit dem Lernen klappt und das Nacharbeiten nicht in Stress und Frust endet, ist es wichtig, dass die Schüler zufrieden sind. Klare Etappenziele, die tatsächlich zu schaffen sind, und Auszeiten helfen. Wer unglücklich ist, kann nicht erfolgreich lernen.

Weitere kostenlose Schul- und Erziehungstipps gibt die Bildungsexpertin unter www.lernwerk.de