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Fit für die Schule (Aus der Berliner Zeitung vom 06.10.2006)

06.10.2006

Für Schüler, die mit dem Lernstoff Probleme haben, gibt es professionelle Hilfe. Sechs Nachhilfe-Institute im Vergleich, 06.10.2006, Lokales - Seite 23, Sara Uhlemann (Auszüge)

Über die Schulen im Allgemeinen und das Lernen im Besonderen wird seit den Ergebnissen der Pisa-Studie nicht nur in den heimischen Kinderzimmern und Küchen diskutiert. Auch die Politik hat die Brisanz dieses Themas erkannt. Bundespräsident Horst Köhler machte die Bildungsmisere in Deutschland zum Inhalt seiner Berliner Rede, die er vor zwei Wochen in der Neuköllner Kepler-Schule hielt. Schon der erste Satz enthält eine beunruhigende Bilanz: "Im vergangenen Jahr erreichten in Deutschland 80 000 Jungen und Mädchen keinen Schulabschluss."

Es ist nicht gesagt, dass jedem von ihnen Nachhilfeunterricht geholfen hätte. Zumal die Kosten für den zusätzlichen Unterricht häufig so hoch sind, dass sich viele Familien diese Ausgabe gar nicht leisten können. Und selbst wenn die Eltern bereit sind, mit gekauften Unterrichtsstunden in die Zukunft ihres Nachwuchses zu investieren, zeigen die Kinder oft keinerlei Interesse am Lernen.

Dennoch: Das Angebot ist da und anscheinend auch mehr als genug Schüler, für die es infrage käme. Doch wie finden Eltern das Institut, das zu ihrem Kind, zu dessen Bedürfnissen passt? Denn ob die schulischen Leistungen verbessert werden können, hängt nicht allein vom Schüler ab, sondern in entscheidendem Maße auch von der Qualität der Nachhilfe, von den Lehrkräften, den Herangehensweisen und dem Umfeld. Wir haben uns sechs Nachhilfe-Einrichtungen in Berlin genauer angesehen. Es ging uns dabei um die Vielfalt der Angebote, wie gut oder schlecht die Institute ausgestattet sind und über welche Qualifikation der Lehrkörper verfügt. Auch die Preise haben wir miteinander verglichen, was eine Stunde kostet und ob Extras wie etwa Bücher oder ein Elternabend mit dazu gehören. Alle getesteten Nachhilfeinstitute bieten kostenlose Beratungsgespräche für Eltern und Kind an und bei fast allen gehört auch eine kostenlose Probestunde dazu. Zusätzliches Lernmaterial muss nirgends angeschafft werden. Da der Nachhilfeunterricht für jedem Schüler individuell erfolgt, bezieht sich unser Test hauptsächlich auf die Rahmenbedingungen und nicht auf die Lernerfolge, die erzielt werden. (...)

In der Zentrale des Lernwerks in Steglitz, einem von vier Standorten in Berlin, fühlt man sich sofort heimisch. Neben den sieben Unterrichtsräumen gehört hier auch eine Gemeinschaftsküche zur Einrichtung. Die Räume sind groß und hell, Zeichnungen hängen an den Wänden und Bastelutensilien liegen in den Regalen bereit. Im Sommer lädt der hauseigene Garten zum Lernen im Freien ein. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen: Schüler und Lehrer sitzen gemeinsam an einem großen Tisch.

Das Lernwerk setzt auf spielerisches Lernen. So kommen etwa Knete oder Karteikarten zum Einsatz. Hier geht es nicht um das sture Pauken, sondern alle Sinne sollen angesprochen werden. In den Basiskursen, die unter dem Motto "Das Lernen lernen" stehen, geht es darum, die verschiedenen Lerntypen herauszuarbeiten und den Schülern bei einer besseren Organisation von Schulutensilien und Tagesablauf zu helfen. Zum Kleingruppenkurs gehören 15 Unterrichtsstunden sowie ein Elternabend. (...)

Die Eindrücke, die wir bei unserer Recherche erhielten, sind größtenteils positiv. Die Unterschiede liegen vor allem im Preis, in der Auswahl der Fächer und bei den zusätzlichen Angeboten. Wichtig für uns war auch eine lerngerechte Atmosphäre, die vor allem beim Lernwerk (...) überzeugte. Ein Tipp zum Schluss: Welches Institut sich am besten für das eigene Kind eignet, sollte man während einer individuellen Beratung herausfinden.

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