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Einschulungstipps

31.05.2013

von Swantje Goldbach, Gründerin und Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk

Keine Angst vor dem großen Tag

Schon die Eltern von Erstklässlern sorgen sich um die schulische Zukunft ihrer Kinder. Doch auch wenn die Schule den Grundstein für das spätere berufliche Leben legt – den ersten Schultag sollten ABC-Schützen als etwas Schönes erleben, sagt Swantje Goldbach, Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk.  Neben dem äußeren Rahmen, wie einer kleinen Familienfeier und einer individuellen Schultüte, ist es vor allem die innere Einstellung der Eltern, die den Schulneuling beeinflusst, sagt die Expertin. Familien gibt sie drei goldene Regeln für die Einschulung mit auf den Weg:

1. Eltern dürfen Eltern bleiben

Kinder können Gedanken lesen, deswegen sollten sich Eltern wirklich frei machen von hohen Erwartungen. Damit setzen sie das Kind unnötig unter Druck. Das Zuhause muss ein Ort des unbedingten Rückhalts sein, deswegen warne ich Eltern auch davor, es zum verlängerten Klassenzimmer zu machen. Seien Sie nicht der Hilfslehrer, sondern seien Sie immer auf der Seite Ihres Kindes! Dazu sind Eltern da!

2. Nicht an der Schule und den Lehrern zweifeln

Ganz wichtig ist es, dass Eltern keine Zweifel an der Wahl der Schule oder an der Kompetenz der Lehrerin äußern. Das würde das Kind extrem verunsichern.

Freuen Sie sich im Gegenteil mit Ihrem Kind über den neuen Lebensabschnitt und blicken sie gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft.

3. Vorsicht vor Starthilfe

Es ist das Kind, das zur Schule geht. Wir Eltern waren schon auf der Schule und haben das zum Glück hinter uns. Deswegen: Nicht für das Kind die Hausaufgaben machen! Das Kind muss die Schule von Anfang an alleine meistern, der innere Antrieb darf nicht durch gut gemeinte elterliche Hilfe erstickt werden. Viel effektiver ist es, wenn Eltern ihren Schulkindern gute Gewohnheiten beibringen. Zum Beispiel zu einer bestimmten Zeit an einem schönen Ort die Hausaufgaben zu erledigen – und zwar alleine.