Jetzt zum kostenlosen Beratungsgespräch anmelden: 030 / 53 000 50
anmeldung.html#loginerror
anmeldung.html#activationerror
 
 
 
 

Digitale Technologien im Nachhilfeunterricht

01.04.2014

Worauf sollten Eltern achten?

Berlin, 02. April 2014. Der Besuch der didacta-Messe in Stuttgart zeigte letzte Woche, dass die digitalen Technologien auch im Bildungswesen eine immer größere Rolle spielen. Während es für Schulen eine große Herausforderung bedeutet, die digitalen Medien im Unterricht professionell einzusetzen, scheint der Umgang mit den Internettechnologien für Kinder und Jugendliche im Alltag selbstverständlich zu sein. „Unsere Nachhilfeschüler sind hoch motiviert, wenn sie ihren Lehrer per Webcam kontaktieren“, betont Swantje Goldbach, Pädagogische Leiterin der Reformnachhilfeschule Lernwerk in Berlin und Brandenburg. „Mit dem virtuellen Unterricht erreichen wir die Schüler zeitlich und örtlich unabhängig. Wir können auf die individuellen Lernprobleme eingehen und nebenbei auch noch ihre Medienkompetenz weiter ausbauen.“

Damit der virtuelle Unterricht sicher und problemlos erfolgen kann, empfiehlt Goldbach folgende Regeln zu beachten:

  1. Der Nachhilfeschüler sollte zu Hause über eine gute Medienausstattung verfügen. Erforderlich sind ein Rechner, ein Headset und ein Internetanschluss.
  2. Das Kind sollte mindestens die fünfte Klasse besuchen. Denn erst dann beherrscht es sichere Schritte im Netz und darauf können die Nachhilfelehrer dann aufbauen.
  3. Der Online-Unterricht ist für Grundschüler  bis zu 45 Minuten und für ältere Kinder bis zu 90 Minuten sinnvoll. Längere Zeiten sind nicht empfehlenswert, da dann die Konzentration und Effektivität des Unterrichts nachlässt.
  4. Der Nachhilfelehrer sollte den Unterricht nicht von zu Hause, sondern vom Nachhilfeinstitut aus führen. Damit ist er persönlich registriert und bei der Durchführung des individuellen Unterrichts kontrolliert.
  5. Laut Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V. sollte der Nachhilfelehrer beispielsweise nach RAL oder TutorWatch zertifiziert sein. Das TutorWatch-Gütesiegel zeichnet dabei die Qualität des individuellen Unterrichts aus.
  6. Der Nachhilfelehrer sollte den Umgang mit den neuen Technologien sicher beherrschen und die Medienkompetenz der Schüler spielerisch fördern.
  7. Auch beim Online-Unterricht sollte der Nachhilfelehrer immer Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Sein Ziel ist es, dass sein Schüler so schnell wie möglich den Schulalltag wieder in die eigenen Hände nehmen kann.