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Die Zehlendorfer "Lernwerkstatt" - Eine etwas andere Schule

06.10.2005

Eine etwas andere Schule für Eltern und Schüler - Die richtige Hilfe finden.

Von Rainer Peterburs
Schulstreß, Überforderung, Angst vor dem Versagen - ein Problem, das schnell zu einer Spirale aus Angst, mangel der Motivation und noch schlechteren Leistungen führt. Am Ende stehen ratlose Eltern und Kinder, denen die Lust an der Schule vergangen ist. Was fehlt, ist eine Schule, die unbefangenes Lernen ermöglicht, Lücken erkennt, und bei der nicht die Schwächen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen. Kurz, ein Ort, an dem die Freude spürbar ist, die es bereitet, neue Fähigkeiten zu erwerben. Ein Ort, in dem Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit geachtet werden und die Möglichkeit bekommen, von einander zu lernen. Swanjte Bekker hatte den Traum von so einer Schule und sie hat ihn in die Tat umgesetzt. In der Zehlendorfer Glockenstraße 17 ist das "Lernwerk" entstanden, in dem über die Schulförderung hinaus auch eine praxisorientierte Erwachsenenbildung angeboten wird. Das "Lernwerk"bietet verschieden Werkstätten, die mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten und Strategien ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen. In der Basiswerkstatt wird dem Kind Hilfe bei grundlegenden Schulproblemen wie Konzentrationsmangel, Schwierigkeiten beim Lernen oder bei Schul- und Prüfungsangst zuteil. Gemeinsam mit den Beteiligten wird nach den Ursachen gesucht und Wege zu einer Föderungsstrategie aufgezeigt. Die Veranstaltungen der Basiswerkstatt widmen sich jeweils einem Thema und laufen als Gruppe über einen bestimmten Zeitraum. Die Übungswerkstatt ist in hohem Maße geeignet, Wissenslücken zu schließen und den Anschluß an die Klasse zu meistern. Geboten wird schnelle Hilfe, die fachliche Förderung konzentriert sich auf den gegenwärtigen Schulstoff. Durch häufigen Methodenwechsel und durch die Ansprache aller Sinne wird die Möglichkeit geboten, den Stoff zu verstehen. Die Übungswerkstatt wird ständig für alle Fächer und Schulstufen angeboten. Die Schüler werden in Gruppen von drei bis fünf Teilnehmern nach Fächern und Schulstufen getrennt unterrichtet. Unter dem Motto "Gegenseitig motivieren, gemeinsam denken und konzentriert arbeiten" steht die Hausaufgabenwerkstatt. In einem motivierendem Umfeld können sich die Kinder und Jugendlichen leichter und schneller auf die Arbeit einstellen und so schneller ihre Freizeit geniessen. In der Kurswerkstatt ist der Unterricht projektorientiert, ganzheitlich, mit Herz, Hirn und Hand und einem selbstbestimmten Ziel folgend. Hier steht nicht das Problem mit dem ungeliebten Fach im Vordergrund, sondern ein praktisches und reales Problem aus dem Bereich des Faches. So benötigt man zum Beispiel zum Erstellen einer Schülerzeitung zwar Kenntnisse in Deutsch, das Problem ist jedoch das Erstellen der Zeitung. Oder in Latein nicht stures Grammatikpauken, sondern etwa die Entwicklung einer Ausstellung über das Leben im antiken Rom. "In allen Werkstätten versuchen die Lehrer die Freude und den Sinn zu vermitteln, der in der Thematik eines Unterrichtsfaches steckt. Dabei stehen nicht die Schwächen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, sondern deren individuelle Fähigkeiten, die wir fördern möchten", betont Schulleiterin Swantje Bekker. Das "Lernwerk" in der Glockenstraße 17 ist unter 030/ 80 90 44 77 zu erreichen.