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Die 7 Todsünden des Lernens

22.01.2009

Zusammengestellt von Swantje Goldbach, Gründerin und pädagogische Leiterin der Berliner Reform-Nachhilfeschule Lernwerk

1. Druck & Stress

Wer Angst hat, kann nicht lernen. Wer nicht lernen kann, bekommt schlechte Noten. Wer schlechte Noten schreibt, bekommt Druck und Stress: der perfekte Teufelskreis mit eingebauter Lernblockade. Je eher Schüler, Eltern und Lehrer begreifen, dass kein Mensch ständig angeschoben werden kann, sondern aus sich selbst heraus motiviert sein muss, umso besser.

2. Achtung, Löschung!

Gerade etwas Wichtiges gelernt? Nie direkt danach Computer spielen oder fernsehen! Sonst löscht dein Gehirn den Lernstoff, um den neuen Input aufzunehmen. Warte 1 ½Stunden mit TV, Konsole oder DVD.

3. Morgen, morgen...

Kennst du die auch bei Erwachsenen weit verbreitete „Aufschieberitis“? Mach dir selbst kein schlechtes Gewissen, indem du das Lernen verschiebst. Setze dich am besten nach der Schule gleich an den Schreibtisch.

4. Powerpauken

Baue beim intensiven Lernen für eine Klausur immer nach 1½ Stunden eine Pause mit Bewegung ein. Wenn du kannst, gehe dazu an die frische Luft. Ohne Pause bekommst du einen Blackout.

5. Falsche Botschaften

Dein Gehirn ist nicht doof. Sage dem Kopf klar was er tun soll.: „Ich will die Vokabeln lernen und können!“ Sprüche wie „Ich muss...“ oder „Ich kann nicht...“ blockieren das Gehirn. 

6. Unmotiviertes Lernen

Wer selbst nicht weiß, warum er den Test gut bestehen möchte, kann auch seine grauen Zellen nicht zur Kooperation bewegen. Mache dir klar, warum es für dich persönlich wichtig ist Englisch zu können oder die Klasse zu bestehen.

7. Elternkontrolle

Eltern möchten ihren Kindern aus gut gemeintem Interesse gerne beim Lernen unterstützen, fragen sie ab etc. Das zerstört deine Selbstständigkeit und bringt dich langfristig nicht vorwärts. Sage ihnen, sie mögen sich ein bisschen zurückziehen, um deine Eigenverantwortlichkeit zu fördern.