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Bild: Wie schafft mein Kind es aufs Gymnasium

06.11.2008

Wo geht es hin nach der 6. Klasse: Haupt-, Real- oder Gesamtschule? Wie schafft mein Kind den Sprung aufs Gymnasium?

Mit dem Halbjahreszeugnis am 30. Januar gibt es für Sechstklässler die weitere Schulempfehlung. Doch die Wege zum sind für die 552155 Schüler in Berlin und Brandenburg sehr unterschiedlich.

21658 Berliner Grundschüler kommen im nächsten Schuljahr in die 7. Klasse. Im Schuljahr 2006/2007 bekamen 7037 Schüler die Empfehlung fürs Gymnasium.

Die ist allerdings für Berliner Eltern nicht bindend. Deshalb schicken viele ihre Kinder so aufs Gymnasium. 06/07 waren es 1386 Kinder (darunter 11 mit Hauptschulempfehlung) von denen 699 das Probehalbjahr nicht bestanden haben.

Wer es dagegen auf ein Brandenburger Gymnasium geschafft hat, kann wegen schlechter Zensuren nicht verwiesen werden, höchstens sitzen bleiben. Dafür ist die Aufnahmehürde viel höher.

Grund: Zum zweiten Mal müssen alle 17500 Sechstklässler landesweite Vergleichsarbeiten schreiben. Am 18. November im Fach Deutsch, am 26. November in Mathe. Weil die Zensuren im vergangenen Jahr zu 40 Prozent ins Halbjahreszeugnis eingerechnet wurden, fürchten Eltern und Kinder sichschon seit Monaten vor diesen Prüfungen.

Barbara Kothe aus Potsdam schickte ihren Sohn Ferdinand (12) während der Herbstferien ins "Lernwerk". Dort sollte er auch psychischauf die Prüfungen vorbereitet werden.

"Die gesamte weitere Schullaufbahn hängt an diesem Test. Das ist sehr hart. Alle Eltern machen sich Sorgen." Das Ministerium reagierte.

"Da ist schier Panik ausgebrochen. Deshalb werden sie nur noch zu 20 Prozent angerechnet", sagt Stephan Breiding, Sprecher des Brandenburger Bildungsministeriums.

7260 Schüler schafften es trotz Test im vergangenen Jahr. Und Brandenburger Kinder haben noch eine Möglichkeit zum Abitur: Im zweiten Halbjahrder 7. Klasse könne alle Schüler für ein paar Tage probeweise aufs Gymnasium. Im vergangenen Jahr durften immerhin 500 von 1000 bleiben!

Originalartikel