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Swantje Goldbachs Blog

Hausaufgaben - warum sie nerven

29.05.2013
13:39

Warum erleben so viele Eltern täglich ihr Waterloo bei den Hausaufgaben? Die Hausaufgabenfrage ist die häufigste gestellte, denn – das weiß jeder – sie gingen schneller, würde man sie einfach machen. Aber nein, da wird erst genölt, dann in die Luft gestarrt, noch ein bisschen gespielt und die Nerven liegen blank.

Ich verspreche, noch viele Hausaufgaben-Kolumnen zu schreiben, was man alles tun kann… hier erst einmal die Analysephase, warum es kaum eine Familie gibt, wo Hausaufgaben nicht nerven:

Weil sie nervig sind!

Es wird aufgegeben, was in der Schule nicht geschafft wurde. Dazu bräuchte man Hilfe.

Es wird aufgegeben, was in der Schule schon gemacht wurde. Langweilig.

Schule dauert heute oft lange. Eltern arbeiten. Nun trifft ein übervolles Kind mit hoher Lust am Abhängen auf ein übermüdetes Elternteil mit noch größerer Lust nach Kaffee und Sofa: Was kann da nur passieren?

Also kein Zeichen von wenig Zuneigung. Wenn’s kracht – normal.

Kommentare

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  • 4 Kommentar(e)
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Gravatar: BerlinerBerliner
31.05.2013
22:18
Berliner

Ich habe in meiner Stadt aus der Zeitung gelesen, dass ein Ehepaar die eigene Kinder zu Hause unterrichten möchte. Die Eltern möchten nicht, dass die Kinder in die staatliche Schule gehen. Und was ist passiert? Die Eltern wurden vom Staat angeklagt. Was halten Sie davon? Wissen Sie, irgendwie kann ich die Eltern verstehen. Schauen Sie sich mal an. Was die Politiker wollen. Am Liebsten würden die gerne, dass die Kinder schon mit drei Jahren die Schule besuchen. Und wenn die Kinder mal in der Schule sind, dann werden diese von Schulkameraden gemobbt oder ausgegrenzt. Deswegen kann ich irgendwie diese Eltern verstehen, die eigene Kinder zu Hause unterrichten. Hausaufgaben machen ist das kleinere Problem.

Gravatar: Swantje GoldbachSwantje Goldbach
06.06.2013
16:34
Antwort an Berliner

Ich kann ihre Gedanken sehr gut verstehen. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass es für Kinder ganz wichtig ist, Eltern zu haben, die nicht als Lehrer oder Therapeuten an ihnen arbeiten. Sie brauchen Mutter oder Vater zur Stärkung und Entwicklung und für die Geborgenheit. Zudem ist es viel schwieriger als man denkt, jemandem etwas beizubringen. Das merkt man schon, wenn man nur versucht, die nicht verstandenen Hausaufgaben zu erklären. Ich denke, je weniger Eltern mit der Schule zu tun haben, desto besser für sie und ihr Kind!

Gravatar: BerlinerBerliner
07.06.2013
21:33
Anpassung

@Swantje Wieso müssen wir denn die Schule besuchen? Damit wir angepasst sind? Damit wir perfekt funktionieren? Für was? Schauen Sie sich doch Spanien, Griechenland und viele andere Länder an. Dort sind fast die hälfte der Jugendliche arbeitslos. Und was hat denen ein Studium gebracht? Nichts. Dass das ganze System auf Wirtschaft fixiert ist, merkt man doch an der Verkürzung der Abitur-Schuljahre oder die Verkürzung der Studium. Unsere Kinder sollen immer leisten. Für wen? Für die Eltern? Nein, für den Staat und für nichts anderes. Also, da lasse ich liebe meine Kinder zu Hause in Ruhe lernen, anstatt sich vom Staat bevormunden zu lassen. Welche Erfahrung meinen Sie? Ihre Erfahrung ist doch die eigene angepasste Lebenslauf in diesem System. Man hat Ihnen doch keine andere Alternative gezeigt. So ähnlich wie bei Frau Merkel. Sie sagt ja auch. "Die EU ist alternativlos". Wieso ist es falsch die eigene Kinder nicht auf staatliche Schule zu schicken? Ist das etwa alternativlos? Dann ist ein Leben eines Afrikaner's der im Dschungel lebt auch alternativlos. Ich mache mir schon jetzt Sorgen um meine Neffen.

Gravatar: Swantje GoldbachSwantje Goldbach
12.06.2013
14:13
Antwort an Berliner

Wie leicht schreibt man einfach so seine Meinung hin und überliest, was ein anderer sagt. An Ihrer Antwort merke ich, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben, über dass, was ich sage, überhaupt nur nachzudenken. Trotzdem möchte ich Ihnen noch einmal antworten. Mein ganzes Leben lang beschäftige ich mich mit alternativen Formen des Lernens. Ich habe ein ungewöhnliches Schulkonzept geschrieben, welches mit Erfolg umgesetzt wurde. Eine Veränderung an unseren Schulen muss dringend her! TROTZDEM ist es keine Alternative, dass Eltern ihre Kinder selbst unterrichten. Und sie können es auch nicht besser.

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